Schlagwort-Archive: Trauma

Kidz 0028 – Zum Film Elternschule und anderen Fragen

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Auf Twitter wurden wir gebeten, zum einen zu erklären, was wir unter früher Partizipation verstehen.

Aber vor allem ist das Thema der Film Elternschule. Den wir beide nicht gesehen haben und in naher Zukunft auch nicht sehen werden. Warum: Hört einfach rein.

S.A.F.E.Babys lesen (Ziegenhain, Gebauer, et.al) –

Weitere Links reichen wir nach

Kidz 0025: Moral – Moral – Moral

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Moralerziehung ist beim Leben mit Kindern im Allgemeinen und bei Pflegekindern im Besonderen immer ein Thema. Und kaum eine Veranstaltung für Pflegeeltern, in denen nicht von mindestens 5 Seiten erschallt:
“Die klauen wie die Raben, alles Lügner, …”

Ihr könnt Euch denken, wir sehen das ein bisschen anders, vielleicht ein ganz klein wenig differenzierter?

Nein es sind keine Diebe und Lügner, sondern … ach hört selbst!

Kidz 0019: Diese Kinder sind …

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Natürlich, wie immer ein kurzer Einblick, in … wie geht es uns in Dänemark.

Aber vor allem geht es um das, was mir aus einer Veranstaltung für Erziehungsstellen Eltern im Gedächtnis geblieben ist.

Egal, ob man mit Profis oder im Alltag mit Menschen spricht. Es gibt einige Stereotypen, die immer mir fremduntergebrachten Kindern in Verbindung gebracht werden.

Ach … diese Kinder sind doch alles Lügner, Diebe und sehr aggressiv!

Sind es diese Kinder wirklich?

Kidz 17 Der will doch nicht, der kann doch nicht. Doch kann er

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Mal wieder eine Folge, mit neuen Infos zu unserem Umzug nach Dänemark. Aber auch zu einem Thema, das uns in der letzten Zeit in unterschiedlichen Bereichen beschäftigt hat.

Oft werden an Kinder mit Beeinträchtigungen Forderungen gestellt, die diese nicht erfüllen wollen oder können. Was passiert da in diesen Prozessen? Wie ließen sie sich alternativ lösen? Wer kann sie auflösen? Wo kommen viele der Missverständnisse her, die gerade bei traumatisierten Kindern auftreten?

Ich wünsche viel Spass und entschuldige mich für die unangenehmen Spülmaschinengeräusche im Hintergrund. Bitte Auphonic tu Dein Allerbestes 😉

Kidz 011 – Traumatherapie – Frau Michalik-Imfeld

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Mit Frau Sara Michalik-Imfeld, einer Therapeutin aus der Schweiz, konnte ich mich über Traumatherapie bei Kindern unterhalten.

Frau Michalik-Imfeld betreibt mit Ihrem Mann eine Praxis in Aarau (Schweiz)

Sie betreibt außerdem mit Ihrem Mann die Blogs:

Eltern raten Eltern auf dem auch ein spannender Podcast über Elternsein veröffentlicht wird.

Sie konnte mir berichten, wie ihre eigene Vorgehensweisen im Bereich Traumatherapie aussieht. Themen die besprochen wurden sind:

Trauma – Verhaltenstherapie – Narrativ – Trauma Erklärung für Kinder – PsychoedukationTraumapädagogik

Herzlichen Dank für das tolle Interview – Viel Spass beim Hören

Kidz 010 Lernen aus traumapaedagogischer Sicht (Theorie und Praxis 002)

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Seit nunmehr fast 10 Jahren beschäftigen wir uns mit Kindern und Jugendlichen mit früher Bindungstraumatisierung und mussten  immer wieder feststellen, welche gravierenden Auswirkungen dies auf das Lernverhalten dieser Kinder hat. Oft scheint es, dass diese Kinder debil sind. Auch werden sie oft durch Intelligenztests eher in die Minderbegabung/Lernverhinderung oder geistige Behinderung eingestuft und getestet. Nienstedt und Westermann beschreiben dies als Pseudodebilität. Auch Brisch nennt es Pseudodemenz. Auffallend ist, dass diese Kinder nicht zeigen können, was in ihnen steckt.

Hüther beschreibt in seinem Buch “die Bilologie der Angst”  die Angst vor der Angst, die Erwachsene und Kinder/Jugendliche mit einer Traumatisierung haben, “Ihre” Komfortzone zu verlassen. Angst bringt sie dazu, in ihrer Kompforzone zu verharren, bzw gefangen zu bleiben. Und die Angst, dass die große ohnmächtige Angst wieder kommt, hilft nicht, dies zu verändern, sondern lässt die Kinder in ihrer für Sie “sicheren Zone” verharren. Sie versuchen jede Situation zu kontrollieren, scannen ihre Umwelt täglich, stündlich oder sogar minütlich nach neuen Gefahren ab, nach Situationen, die anders sind, als erwartet, um dem vorab begegnen zu können.

Verständlich, wenn wir uns alleine schon nur den Fakt der Entwicklung des Körperbildes- und des Selbstbildes. widmen. In der Interaktion zwischen Mutter und Säugling lernt das Kind sein Körperbild zu entwickeln. Durch Berührung wie streicheln, waschen, eincremen, etc, also in der alltäglichen liebevollen Versorgung durch die Mutter oder den Vaters. Die Eltern helfen dem Kind durch streicheln und kuscheln sich in schwierigen Situationen (ich habe Hunger, Schmerzen, Langeweile, …) zu beruhigen. Hierdurch lernt das Kind, sein Unwohlsein einzuschätzen und begreift, dass die Eltern die drohende Gefahr (zu verhungern, zu fallen, Schmerzen zu haben…) abwenden, dass die Eltern es versorgen, schützen, pflegen und beruhigen. Nach ein paar Monaten kennt der Säugling sein Körperbild und kann sich seinem Selbstbild widmen. Ich bin ein Wesen mit eigener Handlungsfähigkeit, eigenen Gefühlen und stehe in Zusammenhang mit meinen Eltern. In der Interaktion der Berührungswelt, Mimik Gestik und Sprache/ (Lautstärke, Rhythmus) mit den Eltern lernt es die Situationen einzuschätzen. Wenn ich so und so brülle, kommt Mama sofort, bei so und so redet sie beruhigend mit mir oder nimmt mich auf den Arm, tröstet mich, beruhigt mich und hierdurch kann ich mich beruhigen. 

Uns beschäftigt die Frage:
Welche Auswirkungen frühkindliche Bindungstraumatisierung auf das Lernverhalten, Motivation, Zukunftsorientierung und die Perspektiventwickung von Kindern und Jugendlichen hat und welche  Bedingungen benötigt werden, um eine Verbesserung der sozialen Teilhabe, höhere Bildungschancen zu erzielen. 

Welche Sozialpolitische Überlegungen müssen aus den Ergebnissen erfolgen und welche Handlungsfelder ergeben sich hieraus?

Nur eine erste Näherung an all diese Themen versuchen wir in diesem Podcast zu erarbeiten.

Wer den Podcast weiterempfehlen möchte, gerne: hier ist ein pdf

Genutzte Literatur:
Karl Heinz Brisch: Bindungstraumatisierungen – Elke Garbe: Das kindliche Entwicklungstrauma – Gerald Hüter: Biologie der AngstEgle;Joraschky; Lampe: Sexueller Missbrauch Misshandlung VernachlässigungKarl Heinz Brisch / Theodor Hellbrügge: Bindung und TraumaMonika Nienstedt; Armin Westermann: Pflegekinder

Kidz 008: Etwas Licht in der dunkelen Jahreszeit

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Zusammen mit Martin Kühn habe ich versucht das besondere der Weihnachtszeit für fremduntergebrachte Kinder zu beleuchten. Was ist es, dass in diese Jahreszeit soviel Druck, Aufregung und Verunsicherung bringt, dass die schöne besinnliche Weihnachtszeit so oft dazu führt, dass es zu einer Krise, statt zu einer fröhlichen besinnlichen Zeit führt.

Wir haben sicherlich immer noch nicht an alle Aspekte gedacht, aber vielleicht hat ja der eine oder andere Hörer eine Weihnachtsgeschichte hinzuzufügen.

BAG TraumapädagogikDeutschsprachige Gesellschaft für PsychotraumatologieTraumapädagogisches Institut Norddeutschland

Kidz 003: Leben in einer Therapiewohngruppe

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Friederike erzählt mir heute, was eine Therapiewohngruppe für Kinder ist.

Als Bereichsleiterin, die für diesen Bereich bei einem großen Jugendhilfeträger zuständig ist, kann sie erzählen,
– wie eine solche Einrichtung aussieht?
– welche Kinder dort zeitweise untergebracht sind?
– wie sich die Arbeit mit den Kindern und Eltern darstellt?
– wer dort arbeitet?
– welche Ideen während der Konzeption im Vordergrund standen und welche Entwicklungen diese Ideen im Laufe der Jahre genommen haben.

Und wieder eine kleine, aber feine Steigerung der Aufnahmequalität. We are on the right way!

geschützter Raum  – Träger – Bezugserzieher – Interiorisation – Vormundschaft

Wer diese Folge weiterempfehlen möchte, kann sich der pdf bedienen – Link folgen

Kidz 002 Trauma und Traumapaedagogik (TP 001)

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Zusammen mit Martin Kühn versuche ich etwas Licht hinter die Begriffe Trauma und Traumapädagogik zu bringen.

Was ist ein Trauma? Was ist ein PTBS? Wie sieht das aus, wenn jemand unter einer Traumafolgestörung leidet? Wie ist aus dieser Erkenntnis eine eigene Pädagogik, die Traumapädagogik entstanden? Was kann der Erwachsene tun? Was passiert leider oft? Und vieles mehr!

Mit jeder Sendung wird es von der Qualität besser, aber perfekt ist immer noch anders.

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